Der West Highland White Terrier
gehört nun auch in Deutschland zu den beliebtesten Terrierrassen. Wie seine Vettern Cairn-, Scottish- und Skye Terrier war er früher ein Jagdgebrauchshund.
In den Hochlanden Schottlands war er für seine Raubzeugschärfe berühmt und wurde zur Jagd auf Fuchs, Dachs und Otter eingesetzt.
In der Vergangenheit war umstritten, welche dieser Rassen die ursprüngliche gewesen sei. Wahrscheinlich stammen alle von gleichen Vorfahren ab und wurden dann später, dem Geschmack und den Jagdzwecken ihrer Besitzer entsprechend, zu unterschiedlichen Varianten in der Familie der niederläufigen Terrier verändert.
Der "Westie" - manchmal noch "Weißer Hochland Terrier" genannt - hat sich durch sein ansprechendes Wesen die Gunst vieler Hundefreunde erobert.
Er ist ein fröhlicher, schneidiger, intelligenter und wachsamer Terrier, ein Kinderfreund und ausdauernder Begleithund. Er Kann in der Stadt, sogar auf der Etage gehalten werden, wenn man ihm genügend Bewegungsmöglichkeiten bietet. Es wäre schade um ihn, würde er zum Stubenhocker gemacht, denn dann verlöre er viel von seinem Charme, den er in der Freiheit eines Gartens oder auf Wanderwegen zeigt, indem er schnell mal in einem Mauseloch buddelt, Zweige anschleppt oder aus lauter Lebensfreude in weiten Kreisen seine Zweibeiner umtollt. 
Die Schulterhöhe beträgt ca. 28cm.
Der West Highland White Terrier hat ein kompaktes, quadratisches Gebäude und zeigt kraftvolle Bewegung. Seine Behaarung besteht aus hartem, schlichtem Deckhaar von etwa 5 cm Länge über weicher, pelzartiger Unterwolle. Die Fellfarbe ist reinweiß.
Das Haar des Westies muss - entgegen anderslautenden Beschreibungen in vielen Hundebüchern - regelmäßig gerupft (nicht etwa geschoren) werden.
Da die Beliebtheit der Rasse inzwischen Formen angenommen hat, die befürchten lassen, der Westie könne als Statussymbol oder Prestigeobjekt zum Modehund werden, tritt nur zu häufig gezielte Vermehrung an die Stelle verantwortungsbewusster Zucht. Es ist deshalb interessierten Liebhabern dringend anzuraten, sich rechtzeitig an seriöse Züchter zu wenden und gegebenenfalls einige zeit auf einen Welpen zu warten als das 
"schnelle Glück" bei Vermehrern und Hundehändlern zu suchen.