Der Cairn Terrier
gehört zu den alten Terrierrassen Schottlands, von denen behauptet wird, dass sie bereits im Mittelalter bekannt und geschätzt waren.
Obwohl der Cairn Terrier der letzte Scotch war, der offiziell als Rasse anerkannt wurde und viele Jahre als "kurzhaariger Skye Terrier" um seinen Platz in der Terrier-Familie kämpfen musste, ist sein heutiger Name der aufschlussreichste von allen Rassenamen. Das Wort Cairn ist eine Ableitung vom gälischen "carn" und heißt übersetzt "Steinhügel", oder "Steinhaufen". Im westlichen schottischen Hochland, seiner Heimat also, ist die Küste felsig und steinig. Die Geröllhaufen dort waren ein Dorado für Ottern, Füchse, Dachse und anderes Raubzeug, das zu jagen Lebenszweck und Hauptaufgabe dieser Terrier war.
Erst Anfang des 20. Jahrhunderts kam der Cairn Terrier über Schottlands Grenzen hinaus und gehörte in England bald zu den beliebtesten Terriern. Seit einigen Jahren erfreut er sich auch bei uns in Deutschland wachsender Popularität.
Der Cairn Terrier ist ein temperamentvoller Hund, selbstbewusst, unternehmungslustig, widerstandsfähig und dabei sehr kinderlieb und anhänglich. Im Haus ist er gut zu halten, aber er ist kein "Stubenhocker". Freudig begleitet er seinen Besitzer auf Schritt und Tritt, unermüdlich bei jedem Wetter und zu jeder Gelegenheit.
Die Schulterhöhe beträgt ca. 30 cm.
Er hat ein wetterfestes Haarkleid mit dichter Unterwolle. Seine Fellfarben reichen von schwarz-grau oder grau in allen Schattierungen, über rot und weizenfarben bis zu hell-sandfarben.  Nur reinschwarz oder weiß darf der Cairn Terrier nicht sein. Er sollte kaum wahrnehmbar getrimmt werden. Die Haarpflege besteht aus Kämmen und Bürsten und dem Auszupfen von abgestorbenem Haar. Dabei bedarf es wenig mehr als Gestaltung der Halskrause, Trimmen um Pfoten, Rute und Ohrspitzen für ein gepflegtes Aussehen.